Unsere Oliven – Unsere Leidenschaft

Unsere Olivensorten: Spaniens “Picual” & “Lechin de Granada”

Spanien verzaubert mit einer reichen Vielfalt an Olivensorten: Mehr als 200 verschiedene Sorten werden in Spanien entweder als Tischoliven gereicht oder zur Olivenölherstellung genutzt.

Jede Region bietet ihre eigenen Olivensorten: Wir von Mi Olivar aus Almeria arbeiten mit der kraftvollen “Picual” und der würzigen “Lechin de Granada”.

Beide Olivensorten weisen unterschiedliche Eigenschaften sowohl im Geschmack als auch in der Reifezeit und wir wissen diese Unterschiede für die Komposition unserer Olivenöle zu nutzen:

Der Picual verdankt unser Öl die charakterstarken Aromen nach herben Früchten, der angenehmen Bitterstoffe und ausgeprägten Schärfe.

Die leise anmutende Lechin de Granada verleiht unserem Mi Olivar die Milde und Aromen reifer Früchte.

Olivensorte Lechin de Granada

Wie schmeckt Mi Olivars Olivenöl?

Süß, vollmundig und weich oder scharf und bitter – wie ein Olivenöl schmeckt, das entscheiden das Anbaugebiet und der Erntezeitpunkt.

Wir ernten unsere Oliven im November und im Januar: Deswegen können wir Mi Olivar in zwei Geschmacksrichtungen anbieten:

  • Grün, fruchtig und pikant mit den Aromen von grüner Mandel, Artischocke und wilden Kräutern: So schmeckt das grün etikettierte Mi Olivar aus grünen, im November geernteten Oliven.
  • Reif, vollmundig und mild-fruchtig mit einer Komposition der Aromen reifer Äpfel und Tomaten: So schmeckt das golden etikettierte Mi Olivar aus fast reifen, im Januar geernteten Oliven. 
Parque Natural Sierra Nevada, bei Abrucena November 2019

Mi Olivar – zwischen der Sierra Nevada & der Sierra Baza

Was haben Mi Olivar und Hollywood gemeinsam?

Die Wüste “El Disierto de Tabernas”: Die einzige Wüste Europas bot bereits die Kulisse für Hollywood-Blockbuster wie “Cleopatra” mit Elisabeth Taylor, “Spiel mir das Lied vom Tod” mit Henry Ford oder auch Michael Bully Herbigs “Der Schuh des Manitu”. Gleichzeitig ist sie eine Besonderheit Almerias – der Heimat Mi Olivars.

Mi Olivars Olivenhain liegt in der Mitte von Almeria und Granada: In einer Höhe von ca. 900 Metern Höhe zwischen den Ausläufern der Sierra Nevada und der Sierra Baza ist das Wetter ein kontrastreiches Wechselspiel – im Winter ist es empfindlich kalt und im Sommer glühend heiß. 

Zyklus der Olive

Zyklus der Olive Olivenbaum Knospen MiOlivar

Zarte Knospen

Nachdem die Oliven abgeerntet wurden, muss die Erde des Olivenhains bearbeitet, gedüngt und bewässert werden, damit er sich erholen kann und für die nächste Wachstumszeit nährstoffreich ist. 

Wenn der Olivenbaum die Regenerationsphase nach der „Herbsternte“ genutzt hat, zeigen sich im April die ersten zarten Knospen. 

Knospe im Mai

Blüten im Mai​

Haben sich die Blüten entfaltet, übernimmt der Wind die Bestäubung, die Samen können kilometerweit fliegen und sich ausbreiten. Bereits einige Wochen nach der Bestäubung bilden sich die Oliven aus, die dann bereits die Größe von Stecknadelköpfen erreicht haben.

Olivensorte Lechin de Granada

Oliven im Sommer

So sehen die Oliven im Juli aus. Sie sind bereits gewachsen, müssen aber weiterhin an Größe und Gewicht zulegen. Die Bewässerung ist hierfür äußerst wichtig, wenn man an die klimatischen Bedingungen in der Sierra Nevada denkt.

Ebenfalls ist es wichtig, Geiztriebe zu entfernen, die den Früchten die für das Wachstum notwendige Energie „rauben“ und die Blätter des Olivenbaums auf (gelbliche) Verfärbungen zu kontrollieren, die auf einen Nährstoffmangel hinweisen können.

Oliven im Winter

Erntezeit

Jetzt sind die Oliven groß, schwer und reif und können geerntet werden.

Da unsere Oliven noch traditionell per Hand geerntet werden, brauchen wir viele Erntehelfer. Es ist wichtig, die Ernte in kürzester Zeit einzufahren und die Lagerzeit der Oliven auf ein Maximum von zwölf Stunden zu verringern.

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